Ich bin kaputt. Ich kann nicht mehr.
Wozu Leben, wenn keiner dich braucht... Wenn keiner dich vermissen würde?
Ich schaue auf die Uhr. 23:36. Meine Eltern schlafen.
Ich liege im Bett. Das Kissen ist nass. Eine Mischung aus Blut und Tränen.
Ich steige aus dem Bett und ziehe mich um.
Mit wackligen Schritten schleiche ich am Schlafzimmer meiner Eltern vorbei und gehe nach draußen.
Ich schnappe mir mein Rad und fahre los.
Ich sehe kaum etwas in der Dunkelheit, aber dennoch schaffe ich es zum nächsten Hochhaus.
Ich steige vom Fahrrad und werfe es in das nasse Gras.
Dann drücke mit meinen zittrigen Händen auf allen Knöpfen herum.
Dann drücke mit meinen zittrigen Händen auf allen Knöpfen herum.
Ich höre das Bellen eines Hundes, als die 26 Klingeln ertönten.
Es vergingen gefühlte zwanzig Minuten, bis endlich jemand die Tür aufmachte.
Ich renne die Treppe hoch, bis ich eine riesige Metalltür sehe.
Ich drücke den Griff runter und lehne mich gegen die Tür.
Eine warme Brise kommt mir entgegen und ich laufe an die Dachkante.
Es ist anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
Ich dachte, ich könnte jetzt einfach so loslassen und springen.
Aber ich konnte es nicht. Ich stand da wie angewurzelt. Rührte mich nicht.
Man sagt, in so einem Moment gehen dir die schönsten Momente deines Lebens durch den Kopf.
Nein, das stimmt nicht. Es gehen dir Menschen durch den Kopf, die du liebst.
Menschen, die um dich trauern würden, wenn du weg wärst. Oder auch nicht.
Ich sehe A. und S. - Meine zwei besten Freundinnen.
Ich sehe J. - Meinen Ex-Freund. Ich sehe M. - Meinen besten Freund.
Ich sehe meine verstorbene Großmutter.
Aber ich sehe nicht meine Eltern.
Es vergingen gefühlte zwanzig Minuten, bis endlich jemand die Tür aufmachte.
Ich renne die Treppe hoch, bis ich eine riesige Metalltür sehe.
Ich drücke den Griff runter und lehne mich gegen die Tür.
Eine warme Brise kommt mir entgegen und ich laufe an die Dachkante.
Es ist anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
Ich dachte, ich könnte jetzt einfach so loslassen und springen.
Aber ich konnte es nicht. Ich stand da wie angewurzelt. Rührte mich nicht.
Man sagt, in so einem Moment gehen dir die schönsten Momente deines Lebens durch den Kopf.
Nein, das stimmt nicht. Es gehen dir Menschen durch den Kopf, die du liebst.
Menschen, die um dich trauern würden, wenn du weg wärst. Oder auch nicht.
Ich sehe A. und S. - Meine zwei besten Freundinnen.
Ich sehe J. - Meinen Ex-Freund. Ich sehe M. - Meinen besten Freund.
Ich sehe meine verstorbene Großmutter.
Aber ich sehe nicht meine Eltern.
